Category Archives: Thailand

Taxifahren auf Phuket

Taxifahren auf Phuket

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Aus eigener Erfahrung weiss ich, das Touristen in Thailand für Dienstleistungen und Waren zumeist einen völlig anderen Preis bezahlen müssen, als Einheimische. Im Prinzip stört mich das auch nicht besonders, zumal es ja oft auch am Verhandlungsgeschick jedes Einzelnen liegt, welcher Preis zu zahlen ist. In Thailand funktioniert basarähnliches Handeln um den Preis nämlich tatsächlich recht gut.

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(Taxen In Thailand)

Völlig übertrieben wird es jedoch in den typischen Touristenorten. Hier sind die Preise per se eigentlich viel zu hoch, gemessen am Durchschnittseinkommen eines Thais. Aber selbst damit kann ich im Grunde leben. Was mich aber auf jeden Fall stört, sind die unverschämten Preise für eine Taxifahrt auf Phuket. Die Taxifahrer haben sich fast schon mafiös organisiert und verlangen unglaubliche Preise selbst für kürzeste Strecken. Sollte man als Tourist tatsächlich mal einen etwas günstigeren Preis verhandelt haben, kann es passieren, daß das Taxi kurz nach der Abfahrt von anderen Taxifahrern gestoppt wird, der eigene Taxifahrer von seinen “Kollegen” massiv gemaßregelt wird, und der Tourist am Ende doch den überhöhten Preis zahlen muss. Dabei ist es völlig egal, ob ein normales Taxi oder ein Tuk-Tuk als Beförderungsmittel ausgesucht wurde.

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(Tuk-Tuk auf Phuket)

Damit will die thailändische Transportbehörde jetzt aber endgültig Schluss machen. Seit dem 01.03.2013 sollen einheitliche Preise für Taxifahrten auf Phuket für mehr Transparenz und Gerechtigkeit sorgen. Ab dem 01.04.2013 sollen auch alle bis dahin nicht registrierten Taxen aus dem Verkehr gezogen werden. Das diese “maximalen” Preise, die für ein mit 4 Personen voll besetztes Taxi berechnet sind, eigentlich immer noch viel zu hoch sind, könnte man als kleine Konzession seitens der Transportbehörde an die Taxifahrer ansehen. Auch hier gilt aber, das Verhandlungsgeschick entscheidet letztendlich über den Preis, wenn z.B. das Taxi nur von einer oder zwei Personen benutzt wird.

Im einzelnen gelten also seit dem 01.03.2013 folgende maximale Preise auf Phuket:

Maximale Taxi & Tuk-Tuk Tarife von Karon
KARON – PHUKET FLUGHAFEN 1000
KARON – KATA 200
KARON – PATONG 400
KARON – PHUKET STADT 550
KARON – KAMALA 600
KARON – KOH SI RAE 700
KARON – PHUKET DEEP SEA PORT 700
KARON – CHALONG BAY 400

Maximale Taxi & Tuk-Tuk Tarife von Kamala
KAMALA – PHUKET FLUGHAFEN 700
KAMALA – PATONG 400
KAMALA – KARON 600
KAMALA – KATA 800
KAMALA – PHUKET STADT 700
KAMALA – NAI HARN BEACH 900
KAMALA – SURIN BEACH 300

Maximale Taxi & Tuk-Tuk Tarife von Patong
PATONG – PHUKET FLUGHAFEN 800
PATONG – KAMALA 400
PATONG – SURIN BEACH 500
PATONG – PHUKET STADT 500
PATONG – PHROMTHEP CAPE 700
PATONG – CHALONG BAY 500
PATONG – CHALONG TEMPLE 500
PATONG – PHUKET ZOO 500

Maximale Taxi & Tuk-Tuk Tarife von Phuket Stadt
PHUKET STADT – PHUKET AIRPORT 550
PHUKET STADT – MAKHAM BAY 350
PHUKET STADT – PANWA CAPE 400
PHUKET STADT – NAI HARN BEACH 500
PHUKET STADT – PATONG 500
PHUKET STADT – SURIN BEACH 600

Maximale Taxi & Tuk-Tuk Tarife von Phuket Airport
PHUKET FLUGHAFEN – KOH SI RAE 800
PHUKET FLUGHAFEN – MAKHAM BAY 750
PHUKET FLUGHAFEN – PHUKET DEEP SEA PORT 750
PHUKET FLUGHAFEN – PANWA CAPE 750
PHUKET FLUGHAFEN – CHALONG BAY 650
PHUKET FLUGHAFEN – RAWAI 1000
PHUKET FLUGHAFEN – KATA 1000
PHUKET FLUGHAFEN – KARON 1000
PHUKET FLUGHAFEN – PATONG 800
PHUKET FLUGHAFEN – CHERNG TALAY 700

Ich bin recht froh, daß ich nicht in einem Touristenort wie Phuket lebe, sondern in Nakhon Si Thammarat. Hier sind so gut wie keine Touristen anzutreffen und das Preisniveau stimmt auch noch. So zahle ich z.B. für eine Taxifahrt zu meinen Schwiegereltern, die in Lansaka leben, also ca. 18-20 KM von meinem Haus in Nakhon Si Thammarat entfernt, lediglich 25 Bhat für eine einfache Fahrt.

Nichtsdestotrotz wünsche ich allen Phuket-Urlaubern eine schöne Zeit in Thailand :-)

Phat Priau Wan Gai – Hähnchen süss-sauer

Phat Priau Wan Gai – Hähnchen süss-sauer

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DSC04961Phat Priau Wan Gai ist ein schnelles, aber sehr leckeres thailändisches Gericht aus dem Wok, das jedem schmeckt.

Zustaten für ca. 4 Personen:

– ca. 400 gr Hähnchenbrustfilet
– 1 halbe frische Annanas
– 1 grosse Zwiebel
– 1 Schlangengurke
– 3 Tomaten
– 1 Bund Schnittlauch
– 1 Knoblauchzehe
– 1 Tasse Tomatenketchup
– Fischsauce
– Pfeffer
– Zucker
– Öl

Zubereitung

Zunächst wird das Hähnchenfleisch in ca. 3 cm große Streifen geschnitten, die Annanas, die Zwiebel, die Schlangengurke und die Tomaten in entsprechender Größe gewürfelt.
Ca. 2-3 Esslöffel Öl in den Wok geben und heiß werden lassen. Die zerkleinerte Knoblauchzehe darin kurz anbraten und dann das gepfefferte Hähnchenfleisch dazugeben und ebenfalls leicht braun anbraten.
Nach und nach die gewürfelten Zwiebelstücke, dann die Gurkenstücke und die Annanasstücke dazu geben, am Schluß noch die Tomatenstücke mit in den Wok geben und alles unter leichtem Umrühren braten.
Schließlich das Ganze mit Tomatenketchup, Fischsauce (als Salzersatz) und einem Teelöffel Zucker abschmecken.
Am Ende alles mit in ca. 1 cm lange Streifen geschnittenem Schnittlauch garnieren.
Dazu passt am Besten thailändischer Duftreis.
Und nun viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit DSC04962

Thai-Reggae von Job2Do

Thai-Reggae von Job2Do

images-1 images Die wahrscheinlich Beste, mit Sicherheit aber die bekannteste Reggae-Band Thailands ist die Gruppe Job2Do. Viel ist über die Band leider nicht bekannt. Eine eigene Web-Seite der Band wurde leider aus finanziellen Gründen vor einiger Zeit eingestellt. Sicher ist, das die Gruppe um den Sänger Job aus dem Süden Thailands kommt und vornehmlich in Bars und kleineren Pups auftritt. Sie spielen neben Cover-Versionen international bekannter Reggae-Größen auch eigene Songs, von denen der Song “Doo Doo Doo” sicherlich der bekannteste ist. Nahezu jeder Thai kennt ihn oder kann ihn sogar mitsingen.
Wenn ihr mal nach Thailand reist, solltet ihr auf jeden Fall versuchen, einen Gig der Band mitzubekommen –
es lohnt sich !!


“Doo Doo Doo”


“Koh Lipeh”


“Come On Baby”

Nakhon Si Thammarat – mein zweites Zuhause

Nakhon Si Thammarat – mein zweites Zuhause

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Mit meiner lieben Frau bin ich nunmehr seit fast 20 Jahren verheiratet und durch sie habe ich in Thailand, genauer gesagt in Nakhon Si Thammarat im Süden des Landes, meine neue und zukünftige Heimat gefunden.
Nakhon Si, wie die Thailänder die Stadt nennen, ist vom Tourismus weitgehend unberührt und unbeachtet – aber gerade das macht die Stadt für mich so interessant, lernt man hier doch noch das “echte” Thai-Leben kennen, unbeeinflusst vom Tourismus.

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Nakhon Si Thammarat bildet das Tor zum muslimischen Süden Thailands. Die Stadt liegt etwa 780 km südlich von Bangkok in einer fruchtbaren Küstenebene am Golf von Thailand. Früher direkt am Golf von Thailand gelegen, befindet sich die Stadt heute infolge der intensiven Sedimentation mehr als 26 km von der Küste entfernt. *1

Forscher gehen davon aus, dass sich an dieser Stelle bereits im 8. Jahrhundert das Zentrum des Srivijaya-Reiches befand (Ligor). Noch im 13. Jahrhundert bildete die Stadt einen wichtigen Handelsstützpunkt nach Ceylon und Südindien. 1292 eroberte König Ramkhamhaeng die Gegend und verleibte sie seinem Königreich Sukhothai ein. Nach dessen Niedergang um 1350 fiel Nakhon Si Thammarat an Ayutthaya und bildete ein tributpflichtiges Teilreich. 1516 erlaubte König Ramathibodi II. den Portugiesen, hier eine Handelsniederlassung zu errichten.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gestaltete König Rama V. (Chulalongkorn) die Verwaltung Siams grundlegend um, um die durch kolonialistische Tendenzen Frankreichs und Englands gefährdeten Außenbereiche Siams enger an das Zentrum anzuschließen. In der Folge der Thesaphiban-Reform wurde deshalb ein Monthon Nakhon Si Thammarat errichtet, das die Provinzen Songkhla, Phatthalung und Nakhon Si Thammarat umfasste. Die Stadt Nakhon Si Thammarat bildete die Hauptstadt des Monthon. *1

Nakhon Si Thammarat ist ein wichtiges Zentrum des thailändischen Kunsthandwerks, u. a. ist hier die Goldschmiedekunst in der Niello-Technik (Reibeabdruck) zur Perfektion entwickelt worden. Obstkulturen und Bergbau des nahen Bergmassivs Khao Luang bilden die Grundlage des Reichtums der Stadt. *1

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in und um Nakhon Si Thammarat sind der Wat Phra Mahathat Woramaha Viharn in der Stadt selbst.

Der Wat Phra Mahathat (Thai วัดพระมหาธาตุวรมหาวิหาร) ist der berühmteste buddhistische Tempel (Wat) von Nakhon Si Thammarat und einer der ältesten Thailands. Er wurde bereits bei der Gründung der Stadt erbaut und besitzt eine Zahnreliquie des Buddha.
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Die 74 Meter hohe Chedi wird Chedi Phra Baromathat genannt, sie befindet sich in einem kleinen Hof, der mit einem Wald von 173 kleineren Chedis gefüllt ist. Sie ist bereits im 5., möglicherweise auch erst im 8. Jahrhundert erbaut, angeblich soll sie über einer älteren, quadratischen Chedi im Srivijaya-Stil errichtet worden sein. Im 13. Jahrhundert wurde sie erweitert und vergrößert, und bekam ihr heutiges Aussehen im Sri Lanka-Stil. Der Hof ist von einer überdachten Galerie mit Namen Viharn Tap Kaset umgeben, die mit Buddha-Statuen und Elefantenköpfen dekoriert, die aus der Basis der Chedi herauszuschauen scheinen. Im Viharn Phra Song Ma befindet sich ein Treppenhaus, welches zu dem Rundgang um die Chedi oberhalb der Galerie herauf führt.
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Der Treppenaufgang wird von mythologischen Riesen (Yak) bewacht.Nördlich davon steht der Viharn Kien mit einem kleinen Tempel-Museum. Südlich der Chedi steht der großartige Ubosot, der 1628 im Ayutthaya-Stil erbaut wurde. Der Wohnbereich der Mönche befindet sich auf der anderen Straßenseite in einem separaten Tempel, dem Wat Na Phra Boromathat.Die Chedi ist das Symbol der Provinz Nakhon Si Thammarat und ist auch im Siegel der Provinz abgebildet. *1

Desweiteren die Historische Stadtmauer die bereits in der Stadt-Chronik von 1278 erwähnt wird. Sie wurde im 14. Jahrhundert von König Ramesuan und später noch einmal im Jahre 1686 von König Narai mit der Hilfe des französischen Ingenieurs M. de la Mare restauriert. Die Mauer hat eine Ost-West-Ausdehnung von 456 m und ist in Nord-Süd-Richtung 2238 m lang, sie umschließt so einen Bereich von etwa 1 km². Im nördlichen Teil befindet sich nur ein Tor, das Pradtu Chai Nuea oder Pradtu Chai Sak; im südlichen Teil gab es nur ein Tor. Der östliche Teil hatte drei Tore, der westliche fünf. Heute existiert nur noch das nördliche Tor mit einem Stück der historischen Mauer. *1

Außerdem das Nationalmuseum Nakhon Si Thammarat mit einer sehenswerten Sammlung von Kunstwerken, u. a. mit einer einzigartigen Vishnu-Figur aus dem 5. Jahrhundert. *1

Außerhalb der Stadt findet man folgende Sehenswürdigkeiten:

-Khao Kha – Archäologie-Park mit 1500 Jahre alten Überresten und einem Laterit-Schrein auf dem Berggipfel
-Namtok Phromlak – in Amphoe Khiriwong; dreistufiger Wasserfall
-Höhle von Tham Hong – in Amphoe Nopphitam; mit einem unterirdischen Flusssystem
-Strände des Amphoe Khanom – etwa 80 km nördlich der Provinzhauptstadt
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sowie folgende Nationalparks:
-Khao Luang – seit 1974, 597 km²; erstreckt sich um den Berg Khao Luang (1.835 m hoch) mit viel Regenwald; über Hunderte Meter hohe Wasserfälle stürzt das Wasser auf mehreren Stufen hinunter.
-Hat Khanom Mu Ko Thale Thai
-Namtok Yang – 200 km² großer neuerer Nationalpark *1

Wir selbst haben vor ca. 4 Jahren ein Haus in der Nähe des Stadtkerns gekauft und planen dort unseren Lebensabend zu verbringen.

Unser Haus Front mit Vorgarten

Fortsetzung folgt.

Alle mit *1 gekennzeichneten Absätze sind aus Wikipedia entnommen.

Hochwasser in fünf südlichen Provinzen von Thailand

Hochwasser in fünf südlichen Provinzen von Thailand

Ein für diese Jahreszeit ungewöhnlich heftiges Unwetter wütet derzeit über den fünf südlichen Provinzen Thailands. Seit dem 26.03.2011 regnet es äußerst heftig und nahezu ununterbrochen. Diese Regenmengen sorgen für eine der stärksten Hochwasserkarastophen in dieser Gegend. Über eine Million Menschen sind derzeit vom Hochwasser betroffen.
Zahlreiche Straßen wurden zerstört, die Eisenbahnlinie ist unterbrochen und einige Flughäfen sind wegen Überschwemmung gesperrt. Wahrscheinlich sind Ernteausfälle ungeahnten Ausmaßes zu beklagen. Bisher haben mindestens 11 Menschen ihr Leben verloren.
Von den Inseln im Golf von Thailand müssen Touristen von thailändischen Marinebooten abgeholt werden, da die Fährverbindungen wegen bis zu 4-5m hohen Wellen eingestellt werden mussten.
Besonders hart ist die Stadt Nakhon Si Thammarat betroffen. Hier geht fast nichts mehr. U.a. wurden mehrere staatliche Krankenhäuser überflutet, Brücken zerstört und unzählige Häuser stehen bis zu 2m unter Wasser.
Die Lage könnte sich noch verschärfen, da laut Auskunft der Meterologen das Unwetter noch einige Tage anhalten wird.
Es wird somit immer deutlicher, das die Klimaveränderung auch Thailand stark betrifft.
Einige Videos auf YouTube zeigen das Ausmaß der Katastrophe – seht selbst!

Koh Sukon – Perle in der Andamansee

Koh Sukon – Perle in der Andamansee

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Es gibt sie noch – die unberührten Ecken in Thailand werden leider auch immer rarer, aber wer suchet, der findet.
Bekanntlich gibt es sehr reizende Urlaubsorte mit tollen  Stränden im thailändischen Süden. Am bekantesten sind sicher Phuket, Koh Samui und Krabi. Doch diese Orte sind total in touristischer Hand und zumindest in der High-Season völlig überlaufen. Sicherlich ist ein Aufenthalt hier reizvoll, besonders, wenn man Wert auf ein buntes Nachtleben legt.
Aber mit der tatsächlichen thailändischen Lebensweise hat das Leben in diesen vom Tourismus geprägten Orten nicht mehr viel zu tun … und Ruhe findet man hier auch nur schwer.

Karte SüdThailand

Für alle, die auf der Suche nach Ruhe, Natur und schönen Stränden sind und die außerdem noch Interesse am Leben im thailändischen Stil haben, gibt es zum Glück noch Alternativen. Eine davon ist die zur südlichen Provinz Trang gehörende Insel Koh Sukon. Sie ist fern ab vom Massentourismus, aber dennoch einfach zu erreichen. Mit dem Taxi von Trag zum Pier nach Youngstar und dann täglich um die Mittagszeit mit dem Boot zur Insel.

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Koh Sukon ist noch sehr verträumt und wer die Insel besucht, muss sie mit der lokalen Bevölkerung teilen. Ca 3.800 Personen leben in 4 Dörfern auf der Insel. Die Insulaner sind , wie nahezu alle Thais, sehr freundlich und arbeiten in der Hauptsache als Fischer oder Kautschuk-Bauern.
Die Insel selbst ist nicht sehr gross, ca 4 mal 8 Kilometer, überwiegend flach, es gibt lediglich zwei Hügel, je ca. 150 Meter hoch. Auf einem der Hügel liegt ein Viewpoint, der eine wunderschöne Sicht über die Insel bietet.

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Die schönsten Strände gibt es an Koh Sukon’s Westküste. Hier lässt sich wunderbar ausspannen, sonnen und baden. Bei guten Wetter hat man eine fantastische Fernsicht auf nahegelegene und teils unbewohnte Inseln.

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Koh Sukon selbst ist überwiegend mit Kokospalmen und Kautschukplantagen bedeckt, verfügt aber über ein erstaunlich gutes Strassen-Netz mit grösstenteils neuen Zementstrassen, die es ermöglichen, nahezu jeden Winkel auf der Insel zu besuchen. Mopeds oder Fahrräder kann man auf der Insel ausleihen.
Kurzum gesagt: Koh Sukon ist ein echter Geheimtipp!!

Tom Khaa Gai – Thailändische Hühnersuppe mit Kokosmilch

Tom Khaa Gai – Thailändische Hühnersuppe mit Kokosmilch

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Tom Khaa Gai

Zutaten für ca. 4 Personen

1 Stengel Zitronengras
4 Zitronenblätter (Lemon Leaves)
1 Stück Galgant-Wurzel (ca. 3 cm)
250 g Champignons und/oder 250 g jungen Mais
2 Tomaten
1-2 Teelöffel rote Chilipaste
500 g Hühnerbrustfilet
400 ml Kokosmilch (1 Dose)
2 Eßlöffel Zitronensaft
2 Teelöffel Zucker
4 Eßlöffel Fischsauce

Zubereitung (ca. 20 Minuten)

1. Zitronengras Waschen und in vier große Stücke schneiden – Zitronenblätter ein Paar mal knicken – Galgant-Wurzel waschen und in dünne Scheiben schneiden.

2. Pilze und/oder Mais putzen und vierteln – Tomaten waschen und in Würfel schneiden.

3. Hühnerbrustfilet in ca. 1 cm breite Streifen schneiden.

4. Kokosmilch erhitzen und Zitronengras, Chilipaste, Zitronenblätter und Galgant-Wurzel dazugeben. Kokosmilch bei mittlerer Hitze ca. zwei Minuten köcheln lassen.

5. 3/4 Liter Wasser dazugießen und erhitzen – Hühnerbrustfilet, Tomaten, Pilze und/oder Mais dazugeben und zehn Minuten köcheln lassen.

6. Mit Fischsauce, Zucker und Zitronensaft abschmecken.

Vor dem servieren das Zitronengras, die Galgant-Wurzel und die Zitronenblätter entfernen (in Thailand belässt man diese Zutaten wegen des Aromas in der Suppe … sie werden allerdings nicht mit verzehrt)

So, nun viel Spass beim Nachkochen und “Guten Appetit”

Essen in Thailand

Essen in Thailand

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Essen ist eine der schönsten und wichtigsten Beschäftigungen der Thais. Kein Wunder, daß man an jeder Straßenecke und an jedem Strand kleine mobile Garküchen findet, bei denen man von der gebackenen Banane bis hin zu gebratenen Nudeln fast alles finden kann, wonach einem der Sinn steht. Überall wird gebrutzelt und gekocht. Typisch sind überall die frischen Zutaten und die Vielfalt an Gewürzen.

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Neben den vielen “Snacks”, die man während des ganzen Tages überall essen kann, wird die Hauptmahlzeit abends eingenommen. Dabei steht im Mittelpunkt der Reis, der in einem großen Topf oder einer Schüssel serviert wird. Das thailändische Wort für Essen ist daher auch gleichgesetzt mit dem Wort “Reis essen”. Jeder nimmt sich in ausreichendem Maß von dem Reis und probiert dann dazu die verschiedenen Speisen, die ebenfalls auf dem Tisch stehen. Üblicherweise werden die Speisen nacheinander probiert und nicht auf dem Teller vermischt.

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Im Gegensatz zu der westlichen Speisefolge: Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch, werden bei einem thailändischen Menü alle Speisen (auch Suppen) und der Reis auf einmal aufgetischt.

Die Speisen sind idealerweise Gerichte, die sich in der Geschmacksrichtung ergänzen: etwas Scharfem steht z.B. etwas Süß-saures entgegen. Idealerweise werden mindestens zwei Gerichte und eine Suppe serviert. Der Nachtisch wird allerdings, wie in Europa, zum Schluß serviert und besteht meist aus frischen Früchten.

In Bangkok und den anderen grossen Städten gibt es in fast jeder Shopping-Mall ein sogenanntes “Foodcenter”, wo man teilweise bis zu 30 kleine Imbisse vorfindet. Von Ente, Huhn, Fisch oder Vegetarier-Angeboten findet sich einfach alles aus der Küche Thailands.

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Gegessen wird mit Löffel und Gabel, der Löffel wird dabei in die rechte Hand genommen und die Gabel in die linke. Die meist in mundgerecht geschnittenen Gerichte schiebt man dann mit der Gabel auf den Löffel. Eßstäbchen kommen nur bei Nudelgerichten zum Einsatz. Suppen ißt man mit einem Löffel in der typischen asiatischen Form.

Thais essen gern sehr scharf. So scharf, daß Europäer diese Schärfe als sehr unangenehm empfinden können. Die Schärfe kommt vor allem durch die Chilis oder Chilipaste, die häufig verwendet werden. Der gleichzeitige Verzehr von Tomaten und Gurken mildert die Schärfe etwas ab.
(aus “Thailands Leckerbisschen”)

Suvarnabhumi Airort-Link nach Bangkok

Suvarnabhumi Airort-Link nach Bangkok

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Seit am 28. September 2006 der neue Airport Suvarnabhumi den Betrieb aufnahm und den sehr zentral gelegenen alten Bangkoker Flughafen Don Mueang ablöste, muss man bei der Einreise nach Thailand mit einer je nach Verkehrslage 1 – 2 stündigen Taxi- oder Busfahrt rechnen, um in Bangkoks Zentrum zu gelangen. Gerade habe ich gelesen, daß am 05.Dezember 2009 der neue Airport-Link in Betrieb gehen soll.

Der Airport-Link ist eine Stadtbahn im öffentlichen Personennahverkehr Bangkoks, welche den Flughafen Suvarnabhumi mit der Innenstadt verbindet. Betreiber ist die staatliche Eisenbahngesellschaft Thailands, die State Railway of Thailand.

Interessanterweise wurden die elektrischen Triebzüge des Airport-Link ganz in meiner Nähe, nämlich in Krefeld-Uerdingen von der Firma Siemens Mobility entwickelt und produziert.
Hier gibt’s noch mehr Informationen zum Airport-Link.

Das Zugticket soll 150 Baht für den “Roten Express” und 15 – 45 Baht für den “Blauen Pendlerzug” kosten.

Die Stationen heissen wie folgt:

1/ Suvarnabhumi

2/ Lad Krabang

3/ Tabchang

4/ Hua Mark

5/ Ramkamhang – Umsteigemöglichkeit zum Klongboot auf dem Saen Saeb

6/ Makkasan – Hauptbahnhof mit Check-in und Umsteigemöglichkeit zur U-Bahn

7/ Ratchatrop

8/ Phaya Thai – Umsteigemöglichkeit zum Skytrain

Ich werde den neuen Airport-Link bei meinem nächsten Thailandbesuch auf jeden Fall mal testen. Das ist bestimmt eine gute Alternative um preiswert, vor allem aber schnell in die Innenstadt zu kommen.

Hier noch ein paar Fotos ….

"Roter Express"
"Blauer Pendlerzug"

Airport-Link in Fahrt

Airport-Link in Fahrt

Meine Liebe zu Thailand

Meine Liebe zu Thailand

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Meine zweite Leidenschaft neben der Reggae-Musik ist Thailand.
Hier habe ich im Laufe der letzten Jahre so etwas wie eine zweite Heimat gefunden. Langfristig habe ich geplant, ganz nach Thailand zu ziehen.

Bestimmt gibt es immer wieder etwas besonderes über das Land zu erzählen. Deshalb habe ich hier die Kategorie ‘Thailand’ eingerichtet – mit der Zeit werden hier Inhalte dazu kommen.

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