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Hier ist es mein Anliegen, einige Dokmentationen über Reggae-Musik zu präsentieren.
Den Anfang macht eine Doku über Jamaikas bekanntesten Reggae-Künstler Bob Marley in 5 Teilen.

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Teil 5:

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Eine weitere äußerst empfehlenswerte Reggae-Dokumentation ist der Beitrag “Natural Mystic Reggae”. Hier wird die Aera der Reggae-Musik vom Roots-Reggae bis hin zum Dancehall beleuchtet.

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Auch aus der deutschen Reggae-Szene gibt es eine Dokumentation – “REGGAE NATION GERMANY” fasst die Projektarbeit des gleichnamigen Projektes deutscher Reggae-Künstler zusammen. Die Doku zeigt, wie Künstler aus der Reggae- und HipHop-Szene Deutschlands sich für Afrika und gegen den Krieg einsetzten.


REGGAE NATION GERMANY | Dokumentation von Reggae_Nation_Germany

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Eine weitere echt sehenswerte Dokumentation befasst sich mit der Reggae- und Soundsystem-Kultur.
Der Titel dieser Doku ist “Sound Business”. Die Qualität ist leider nicht die Beste, aber ich will’s nicht vorenthalten.

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Recht interessant und auf jeden Fall ebenfalls absolut sehenswert ist die Dokumentation “The Story of Jamaican Music – From Ska to Reggae”
Hier in 2 Teilen:

Teil 1:

Teil 2:

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Einen sehr guten Einblick in die Entstehung der Reggae-Musik bietet die Dokumentation

“Rocksteady – The Roots Of Reggae”

Es ist eine musikalische Reise ins goldene Zeitalter der jamaikanischen Musik. Zum ersten Mal nach 40 Jahren kommen die Musiker, Sängerinnen und Sänger der Rocksteady-Ära in Kingston zusammen, um ihren grossartigen Sound auferstehen zu lassen und ihre Geschichte zu erzählen. Tonaufnahmen im ursprünglichen Tuff-Gong-Studio, seltene Archivbilder und Gespräche mit den Künstlern zu Hause und an historischen Orten zeichnen ein farbiges Bild der legendären Rocksteady-Zeit. Begleitet von zahlreichen Hits und Evergreens – “By the Rivers of Babylon”, “The Tide is High” und “You Don’t Love Me Anymore (No No No)” – werden die Gründer dieses grossen musikalischen Erbes, zu denen auch Bob Marley gehörte, vorgestellt.

Rocksteady – The Roots of Reggae Hopeton Lewis – Stranger Cole – Ken Boothe (reportage) from DavibeJam on Vimeo.

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In den Straßen von Kingston, Jamaika, können die Wenigsten mit dem Namen Leonard Percival Howell etwas anfangen. Das werden sie mit dem Zuschauer gemeinsam haben, wenn sich die Dokumentation „The First Rasta“ auf Spurensuche nach dem legendären und heute fast vergessenen Mitbegründer der Rastafari-Religion macht. Die französische Autorin und Filmerin Hélène Lee begibt sich auf Spurensuche nach einem Mann, dessen einzige Filmaufnahme heimlich auf seiner Beerdigung gemacht wurde. Doch bei aller Mühe bleibt das Bild diffus, die Glaubensgrundsätze der Rastafari bleiben undurchsichtig und wer sich ernsthaft mit der Materie auseinandersetzen will, sollte lieber zu Hélene Lees gleichnamigem Buch greifen.

Die französische Reggae-Expertin Hélène Lee widmet sich in ihrer Dokumentation „The First Rasta“ eher dem spirituellen Background des Reggae und versucht Leonard Percival Howell, der als Mitbegründer des Rastafari-Glaubens gilt, filmisch zu fassen zu bekommen. Eine informative Doku, bei der auch Musik eine große Rolle spielt.

Im Jahre 1962 boomten in der Innenstadt von Kingston die Sound-Systeme und ein fast schon grausamer Kampf um die frischesten Tunes aus dem amerikanischen Rhythm & Blues war entflammt. Die Geburt einer einheimischen jamaikanischen Musik war nahezu unvermeidlich.
Strak geprägt von afrikanischen Elementen, wie den Trommeln aus Burru und Kumina, entwickelte sich eine Musik, beeinflusst von Sklavenaufständen, die weit mehr an der Tagesordnung waren, als auf anderen karibischen Inseln, und der immer stärker werdenden Religion der Rastafari.
Hinzu kamen eine Generation von klassisch ausgebildeten Bebop-Jazz Musikern und jamaikanische Menschenmassen, die einfach nur tanzen wollten. So ist es kein Wunder, dass so eine kleine Insel mit einer Bevölkerung halb so groß wie die Londons eine derart globale Musik wie den Reggae auf die Beine stellen konnte.
Durch die Reggae-Musik befreiten sich die Jamaikaner von den Geistern der Sklaverei und nutzten sie auch als Waffe gegen politische Korruption, gaben den Armen eine Stimme, feierten die Freuden des Lebens auf einer tropischen Insel und verbreiteten “One Love” auf der ganzen Welt.
Reggae bleibt eine der weltweit letzten echten “Volksmusiken”, denn Reggae bleibt untrennbar mit den Menschen und der Umwelt Jamaikas verbunden.

Seht hierzu die BBC Dokumentation “Reggae – The Story of Jamaican Music Programme 1 Forward March “

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